Automatisierte Intralogistik mit BITO LEO
Das fahrerlose Transportsystem LEO von BITO automatisiert den innerbetrieblichen Materialfluss zuverlässig und wirtschaftlich – ohne aufwendige IT-Integration. Dank spurgeführter Navigation über optische Linien arbeitet das fahrerlose Transportsystem (FTS) präzise, sicher und wartungsarm. Feste Fahrwege sorgen für transparente Abläufe, geringe Betriebskosten und eine reibungslose Verbindung zwischen Lager, Produktion und Versand.
- Einfach, skalierbar, modular und wirtschaftlich
- Optische, spurgeführte Navigation
- Keine IT-Integratier nötig, aber möglich
- Perfekt für enge Räume geeignet
Was ist das BITO LEO-System?
Das LEO-System bietet eine einfach implementierbare, spurgeführte Alternative zu frei navigierenden fahrerlosen Transportsystemen (FTS). Während frei navigierende FTS hohe Investitions- und Integrationskosten verursachen, arbeitet der LEO mit einer optischen Spurführung: Ein farbiges Band am Boden und gedruckte Marker mit QR-Codes übernehmen die Navigation – präzise, zuverlässig und ohne komplizierte IT Integration.
Dadurch lässt sich der Materialfluss innerhalb weniger Tage automatisieren, ohne Eingriff in bestehende IT- oder Förderanlagen. Die LEO-Transportroboter erkennen Ladestationen, Übergabestationen und Zielpunkte selbstständig und bewegen sich mit Präzision entlang definierter Wege. Routen können ohne externe Hilfe angepasst werden – das System wächst mit den Prozessen, nicht umgekehrt.
Als Ergebnis erhalten Betriebe eine FTS-Lösung mit deutlich geringeren Anschaffungs- und Betriebskosten, die zuverlässig läuft, wenn andere Systeme längst Support benötigen. Das BITO LEO System ist robust, standardisiert und CE-zertifiziert.
Praxisbeispiele und Erfolgsgeschichten mit dem BITO LEO-System
Übersicht: Vier Varianten für unterschiedliche Anforderungen
Die BITO LEO-Transporter sind spurgeführte Fahrerlose Transportsysteme (FTS) zur Automatisierung innerbetrieblicher Transporte. Je nach Anwendung stehen vier Varianten zur Verfügung – vom standardisierten Behältertransport bis zur individuellen Sonderlösung.
LEO Locative – der Einstieg in die Automatisierung
- für Behälter, Tablare, Kartons
- bis 35 kg
- Automatisiert Behälter- und Kartontransporte zwischen festen Arbeitsstationen oder manuelle Übergabe
- für wiederkehrende Materialflüsse in Kommissionierung, Kanban-Prozessen oder Maschinenverkettung
LEO Carrier – der smarte Kommissionierassistent
- für Behälter, Tablare, Kartons
- bis 60 kg
- Begleitfahrzeug zum Kommissionieren oder als „fahrendes Pufferlager“ nutzbar
- Tabletsteuerung für flexible Zielauswahl und Auftragssteuerung
- Perfekt für Zonenkommissionierung und Nachschubprozesse
LEO Flow – FTS trifft Fördertechnik
- für alle festen Ladungsträger
- bis 50 kg
- mit einem Gurtförderband ausgestattet
- kann Ware direkt an Fördertechniken abgeben oder von diesen abholen
- Ergänzung zu bestehenden Fördertechniken oder automatisch bedienten Arbeitsplätzen
- zwei Varianten: mit fester Höhe oder Scherenhub für Höhenunterschiede bis 1600 mm
Steuerung und Navigation – Optische Spurführung
Die Steuerung des LEO-Systems basiert auf einer optischen Spurführung. Ein farbiges Bodenband (blau oder grün) definiert die Fahrstrecke, während Marker mit QR-Codes Fahrbefehle, Haltepunkte, Geschwindigkeiten oder Aktionen wie Toröffnungen übermitteln. Diese Technologie benötigt kein flächendeckendes WLAN und erlaubt eine schnelle Anpassung der Fahrwege ohne Programmierung.
Die Routenführung ist präzise und wiederholgenau, da die Fahrzeuge exakt entlang der Spur navigieren. Marker können nach Bedarf neu positioniert oder ergänzt werden, um Routenänderungen, neue Ziele oder Verkehrsregelungen umzusetzen. Verändern sich die Fahrwege, kann ein Mitarbeiter das Spurband neu verlegen oder entfernen – schnell, unkompliziert und ohne Softwareanpassungen.
Für Anwendungen stehen zwei Varianten des LEO Spurbands zur Verfügung: Das Spurband Flex eignet sich besonders für einfache Anwendungen ohne hohe Haltbarkeitsanforderungen. Das Spurband Robust bietet eine widerstandsfähigere Alternative und ist beständig gegenüber Bodenreinigungen.
Steuerung via Tablet am Fahrzeug
- Direkte Steuerung über ein fest montiertes Tablet mit BITO-App
- App: Eingabe von Zielen, Programmieren von Routen, Ladebefehle direkt am Fahrzeug
- Standardmäßig für LEO Carrier, optional nachrüstbar für LEO Locative, Flow und Custom
Steuerung via Tablet und LEO Smart Box
- Zieleingabe: Trennung von Fahrzeug und Tablett (mit Smart Box verbunden)
- Smart Box kommuniziert automatisch mit dem nächsten verfügbaren Fahrzeug für einen Auftrag
- Besonders geeignet für LEO Flow und Locative
Steuerung via Barcodes
- Jeder Ladungsträger erhält einen Barcode mit zugeordnetem Ziel
- LEO-Barcodeleser stationär oder als Handscanner
- Nach dem Scan erhält das nächstverfügbare Fahrzeug via LEO Smart Box den Zielbefehl
Steuerung via Kundenbarcodes
- Hinterlegung von Kundenbarcodes in der LEO Smart Box als CSV-Datei
- Anpassung jederzeit durch den Kunden nach Einweisung
Steuerung via Lagerverwaltungssystem
- LEO Smart Box besitzt eine Automatisierungsschnittstelle
- RS232/RS485-Schnittstelle zur Befehlsübertragung durch externe Systeme (z. B. Lagerverwaltungssystem)
- Zentrale Steuerung der Zielzuweisung für LEO
- Rückmeldung von Seriennummer, letztem Ziel, Beladungs- und Akkuzustand bei Rückkehr zur Quellenstation
Steuerung via Com-Server und Auftragssteuerung
- zur Erweiterung komplexer Abläufe: Ausstattung jeder Smart Box mit Com-Server, um netzwerkfähig zu sein
- So kann eine übergeordnete Steuerung Auf- und Abgabepunkte, Ladestationen oder Verkehrsregelpunkte in einem System verwalten und ansteuern
- Verfügbarkeit einer passenden Auftragssteuerung von BITO
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Die LEO-Modelle – für jede Anwendung das passende System
LEO Locative
Der LEO Locative ist die einfachste und zugleich effizienteste Lösung, um innerbetriebliche Behälter- und Kartontransporte zu automatisieren. Das System arbeitet mit standardisierten Übergabestationen, an denen das Ladegut beim Durchfahren automatisch aufgenommen oder abgegeben wird – ganz ohne Stopp.
Vorteile:
- Automatisierter Transport von Behältern, Kartons und Tablaren zwischen definierten Arbeitsstationen
- Besonders geeignet für Kommissionierung, Maschinenversorgung und Kanban-Prozessen
- Automatische Aufnahme und Abgabe über standardisierte Übergabestationen oder manuelle Übergabe durch Mitarbeiter
- Durchfahrprinzip: Behälter werden beim Passieren der Station ohne Stopp aufgenommen / abgegeben für kurze Taktzeiten
- Einfach erweiterbar: zusätzliche Stationen können jederzeit ergänzt werden, ohne Systemanpassung
- Ideal bei gleichbleibenden Materialflüssen (z. B. zwischen Maschinen, Regalen oder Pufferzonen)
Typische Anwendungen: Wareneingang - Einlagerung, Kommissionierung - Konsolidierung, Maschinenverkettung
LEO Carrier
Der LEO Carrier ist ein spurgeführtes fahrerloses Transportsystem mit integriertem Regalsystem für Kommissionierund Nachschubprozesse. Auf mehreren Regalebenen können unterschiedliche Behälter oder Waren gleichzeitig transportiert werden. Die Steuerung erfolgt über ein Tablet direkt am Fahrzeug, über das Ziele flexibel gewählt werden. So unterstützt der Carrier die Zonenkommissionierung und den Materialnachschub zwischen Lager- und Fertigungsbereichen und reduziert gleichzeitig Laufwege
Vorteile:
- Unterstützt Mitarbeiter bei Kommissionier-, Nachschub- und Fertigungsaufträgen mit vier Lager- oder Entnahmeebenen
- All-in-one: auch als manueller Kommissionierwagen oder fahrendes Pufferlager nutzbar
- 4 Regalebenen je 655 × 495 mm, Gesamtnutzlast 60 kg
- Kann mehrere Aufträge gleichzeitig transportieren
- Flexible Zielsteuerung über integriertes Tablet: Auftrags- und Routenwahl direkt am Fahrzeug
- Ermöglicht Zonenkommissionierung, bei der mehrere Aufträge gleichzeitig bearbeitet werden
- Home-Base-Funktion: Rückkehr zur Ausgangsposition nach Auftragsende – spart Such- und Wartezeiten
- Ideal für dynamische Pick- und Nachschubprozesse, bei saisonalen Schwankungen oder Mehrschichtbetrieb
Typische Anwendungen: Kommissionierung, Versandvorbereitung, Produktionsversorgung, Mehrschichtbetrieb, Nachschubbereitstellung, Retourenabwicklung
LEO Flow
Der LEO Flow ist ein spurgeführtes fahrerloses Transportsystem mit integriertem Gurtförderband, das Ladegut direkt an Fördertechniken abgibt oder von diesen aufnimmt. Damit dient er als bewegliche Verbindung zwischen bestehenden Fördersystemen, automatischen Kleinteilelagern und manuell bedienten Arbeitsplätzen. Durch diese Anpassungsfähigkeit lässt sich LEO Flow nahtlos in bestehende Anlagen integrieren und unterstützt die Verknüpfung unterschiedlicher Fördertechnik-Abschnitte, ohne neue stationäre Förderstrecken zu installieren.
LEO Flow ist in zwei Ausführungen erhältlich:
- Feste Höhe: für konstante Übergabehöhen, etwa bei der Anbindung von Förderstrecken auf gleicher Ebene
- Scherenhub: mit automatischer Höhenverstellung der Behälteraufnahme für Höhenunterschiede bis 1600 mm
Vorteile:
- Verbindet automatisierte Fördertechnik miteinander - Einsatz als Materialfluss-Brücke zwischen automatisierten Systemen ohne zusätzliche Förderstrecke
- Automatische Aufnahme und Abgabe von Behältern über integriertes Gurtförderband
- Varianten für feste Übergabehöhen oder mit automatischer Scherenhub-Funktion
- Kompatibel mit gängigen Fördertechniken, AKL-Systemen und Pufferregalen
- Nahtlose Integration in bestehende Materialflusskonzepte
- Unterstützt den kontinuierlichen Betrieb an automatisch bedienten Arbeitsplätzen
Typische Anwendungen: Verbindung von automatischen Lagersystemen, Puffer- und Versandbereichen, Maschinenund Linienfertigung
FAQ – Häufige Fragen zu den fahrerlosen Transportsystemen BITO LEO
Wie funktioniert das LEO-System ohne WLAN oder zentrale Steuerung?
Die LEO-Transporter arbeiten mit einer optischen Spurführung: Ein Bodenband definiert die Fahrstrecke, während Marker mit QR-Codes Anweisungen wie Stopps, Abbiegungen oder Geschwindigkeiten übermitteln. Dadurch benötigen die Fahrzeuge kein WLAN, keine Funkverbindung und keine Softwareinstallation. Neue Strecken oder Änderungen lassen sich einfach durch Aufkleben neuer Marker realisieren – ohne Programmierung oder externe Techniker. Das macht das System besonders robust, kosteneffizient und schnell anpassbar
Wie unterscheidet sich das LEO-System von anderen Fahrerlosen Transportsystemen (FTS)?
Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen FTS benötigt das LEO-System keine aufwendige IT-Integration oder 3D-Navigation. Die Spurführung über Marker ist einfacher, sicherer und wartungsärmer. Zudem sind die Investitionskosten deutlich geringer, da keine Server, WLAN-Abdeckung oder teure Inbetriebnahme durch Fremddienstleister nötig sind. LEO-Systeme sind in wenigen Tagen einsatzbereit und skalierbar, da neue Fahrzeuge jederzeit ergänzt werden können.
Welche Varianten des LEO-Systems gibt es und wofür eignen sie sich?
Die LEO-Produktreihe umfasst vier Varianten:
- LEO Locative: automatisierter Behältertransport zwischen festen Stationen
- LEO Carrier: fahrendes Regalsystem für Kommissionierung und Nachschub
- LEO Flow: Verbindung von FTS und Fördertechnik – mit optionalem Scherenhub bis 1.600 mm
- LEO Custom: individuell anpassbare Plattform für Sondertransporte und Routenzüge Alle Systeme lassen sich kombinieren und bieten eine einheitliche Steuerungslogik und Energieversorgung.
Wie wird das LEO-System gesteuert und in den Betrieb integriert?
Die Steuerung erfolgt wahlweise:
über ein Tablet direkt am Fahrzeug,
oder über ein Tablet mit Smart Box, die Aufträge automatisch an verfügbare Fahrzeuge verteilt. Beide Varianten kommen ohne zentrale Software oder WLAN aus. Die Integration ins bestehende Umfeld ist einfach: Fahrstrecken werden markiert, Stationen positioniert, Marker programmiert – fertig. Der gesamte Prozess vom Aufbau bis zum Start dauert meist nur wenige Tage.
Wie lange hält der Akku eines LEO-Transporters und wie wird geladen?
Die Fahrzeuge sind mit LiFePo₄-Akkus ausgestattet, die bis zu 16 Stunden Betriebszeit pro Ladung bieten.
Geladen wird entweder manuell über den integrierten Ladeanschluss oder automatisch über eine Kontaktladestation, die der LEO selbstständig anfährt.
Die Akkus sind wartungsarm, langlebig und besonders sicher gegen Überhitzung oder Tiefenentladung. Mit über 1.000 Ladezyklen und geringem Energieverbrauch (ca. 200 kWh / Jahr) ist der Betrieb äußerst wirtschaftlich.
Wie sicher ist der Betrieb der LEO-Transporter?
Alle LEO-Systeme entsprechen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und der Norm ISO 3691-4 für Fahrerlose Transportsysteme.
Dank der spurgeführten Navigation besteht keine Kollisionsgefahr mit unvorhersehbaren Fahrbewegungen.
Sensoren und Sicherheitsleisten stoppen das Fahrzeug automatisch bei Hindernissen. Da keine WLAN-Kommunikation oder Cloud-Anbindung besteht, sind die Systeme zudem cybersicher und vollständig lokal betrieben.
Wie schnell kann das System eingeführt werden?
Ein großer Vorteil der LEO-Transporter ist die kurze Einführungszeit:
Die meisten Projekte können innerhalb von zwei bis fünf Tagen umgesetzt werden – inklusive Installation der Spurführung, Übergabestationen und Testfahrten.
Da keine Softwareinstallation oder Netzwerkanbindung nötig ist, bleibt die Produktivität während der Einführung erhalten. LEO eignet sich daher auch ideal für Unternehmen, die schrittweise automatisieren möchten.
Welche Wartung benötigt das System?
LEO-Systeme sind nahezu wartungsfrei.
Die Fahrzeuge benötigen lediglich regelmäßige Sichtprüfungen und einen Akkutausch nach mehreren Jahren Betriebszeit.
Da keine aufwendige Sensorik, WLAN-Kommunikation oder zentrale Software genutzt wird, entfallen typische Wartungskosten klassischer FTS.
Das reduziert Betriebskosten erheblich und sorgt für maximale Verfügbarkeit und planbare Kostenstruktur.