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Produktratgeber Betrieb

Kleines Lexikon der Lichttechnik: Die wichtigsten Begriffe einfach erklärt

Ans Licht gebracht

Was heißt LED? Und was ist Candela? Antworten zu lichttechnischen Fachbegriffen finden Sie kurz erläutert in diesem kleinen Lexikon.

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Die richtige Beleuchtung ist ein entscheidender Faktor für Sicherheit, Produktivität und Energieeffizienz in Unternehmen. Ob Lagerhalle, Produktionsstätte oder Büroarbeitsplatz – moderne Lichtlösungen müssen zahlreiche Anforderungen erfüllen. Doch Begriffe wie Lumen, Lux, Candela oder Farbtemperatur sind nicht immer selbsterklärend. Dieses Lichttechnik Lexikon bietet einen kompakten Überblick über die wichtigsten Fachbegriffe der Lichttechnik und unterstützt Sie dabei, fundierte Entscheidungen bei der Auswahl von Leuchten und Beleuchtungssystemen zu treffen. Darüber hinaus erfahren Sie, welche Vorteile moderne LED-Technologien bieten und worauf es bei professioneller Beleuchtung in Industrie, Logistik und E-Commerce ankommt.

Was ist LED?

LED steht für „Light Emitting Diode“ (Licht-emittierende Diode oder schlicht Leuchtdiode) und bezeichnet eine moderne Halbleitertechnologie zur Lichterzeugung. LEDs haben klassische Leuchtmittel wie Glühlampen oder Leuchtstoffröhren in vielen Bereichen ersetzt.

Vorteile moderner LED-Technologie:

  • Hohe Energieeffizienz
  • Lange Lebensdauer von bis zu 100.000 Betriebsstunden
  • Geringer Wartungsaufwand
  • Sofortige volle Lichtleistung
  • Niedrige Wärmeentwicklung
  • Nachhaltiger Betrieb durch reduzierten Energieverbrauch

Insbesondere in Lagerhallen, Versandzentren und Produktionsbereichen ermöglichen LEDs erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten und tragen gleichzeitig zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei.

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COB LED und SMD LED: Die Unterschiede

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Bei LED-Leuchtmitteln und Leuchten kommen hauptsächlich SMD-LEDs (Surface Mounted Device) und COB-LEDs (Chip on Board) zum Einsatz. Bei SMD-LEDs werden die LEDs als einzelne Bauteile auf einer Leiterplatte montiert. Bei COB-LEDs werden mehrere LED-Chips direkt auf einer Leiterplatte befestigt.

COB LED
COB steht für „Chip on Board“. Bei dieser Technologie wird der Halbleiterchip direkt auf einer Leiterplatte montiert. Die Technologie wird häufig verwendet, um eine verbesserte Wärmeableitung und eine hohe Lichtausbeute zu erzielen. Dadurch können COB-LEDs einen höheren Wirkungsgrad erreichen als SMD LEDs.

SMD LED
SMD steht für „Surface Mounted Device“ („oberflächenmontierbares Bauteil“). Diese Bauteile werden direkt auf die Oberfläche einer Platine gelötet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bauteilen erfolgt die Montage ohne Bohrungen in der Leiterplatte. SMD-LEDs gehören zu den am häufigsten verwendeten LED-Bauteilen in Leuchtmitteln und Leuchten.

Wann eignet sich welche Technologie?
COB LEDs eignen sich besonders für Anwendungen mit hoher Lichtleistung und gleichmäßiger Ausleuchtung. SMD LEDs bieten dagegen mehr Flexibilität bei Lichtverteilung und Design.

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Lichttechnik-Lexikon

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Beleuchtungsstärke
Die Beleuchtungsstärke beschreibt die Menge des Lichtstroms, die auf eine bestimmte Fläche trifft. Sie wird in Lux (lx) gemessen. Die Beleuchtungsstärke ist der Quotient aus Lichtstrom und Fläche. Fällt z. B. ein Lichtstrom von 1000 Lumen gleichmäßig auf eine 5 m2 Fläche, so ergibt das eine Beleuchtungsstärke von 200 Lux.

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Blendung (UGR)
Kennzahl zur Bewertung der psychologischen Blendung durch Beleuchtungsanlagen in Innenräumen. Ein niedrigerer Wert bedeutet weniger Blendung (Skala meist 10–30).

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Candela
Candela (cd) ist die Einheit der Lichtstärke. Sie beschreibt, wie intensiv Licht in eine bestimmte Richtung abgestrahlt wird. Besonders bei Strahlern, Signallichtern oder punktuellen Lichtquellen spielt die Candela-Angabe eine wichtige Rolle.

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Diffusionsfilter
Ein Diffusionsfilter streut das Licht einer Lichtquelle und reduziert Blendungen. Diffusionsfilter werden häufig bei Arbeitsplatzleuchten, LED-Panels und Bürobeleuchtung eingesetzt, da sie für ein angenehmeres Licht und eine gleichmäßige Ausleuchtung sorgen. Dadurch wird die Augenbelastung reduziert und der Sehkomfort verbessert

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Farbtemperatur (Kelvin)
Die Farbtemperatur beschreibt die Lichtfarbe einer Lichtquelle. Sie wird in Kelvin angegeben. Für Lager, Produktion und Logistik werden häufig neutralweiße bis tageslichtweiße Lichtfarben verwendet, da sie die Konzentration fördern und Details besser sichtbar machen.

Warmweiß < 2.700 K
Neutralweiß 2.700 – 6.500 K
Tageslichtweiß/Kaltweiß > 6.500 K

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Farbwiedergabe (Ra/CRI)
Kennwert für die Qualität der Farberkennung unter künstlichem Licht. Höhere Werte ermöglichen das sichere Erkennen von Farben, Kontrasten und Oberflächen.

>90 = sehr guter Wert
>80 = guter Wert
<80 = weniger guter Wert

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Flimmerfreiheit
Qualitätsmerkmal für gleichmäßiges Licht ohne sichtbare Helligkeitsschwankungen. Flimmerfreies Licht erhöht den Sehkomfort und vermeidet Störeffekte bei Bewegung.

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Lichtausbeute
Je größer die Lichtausbeute einer Lampe ist, desto wirtschaftlicher lässt sich die Beleuchtung realisieren. Die Lichtausbeute berechnet sich aus dem abgestrahlten Lichtstrom und der aufgenommenen elektrischen Leistung.

Beispiel
Glühlampe 10–15 lm/W
Leuchtstoffröhre 60–100 lm/W
Moderne LED 120–200 lm/W

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Lichtstärke
Die Lichtstärke gibt an, wie stark Licht in eine bestimmte Richtung abgestrahlt wird. Während Lumen die gesamte Lichtmenge beschreibt, betrachtet die Lichtstärke die Verteilung des Lichts in einem definierten Raumwinkel. Die Einheit der Lichtstärke ist Candela (cd).

> 10.000 cd: Sehr intensiv, stark gebündelt (z. B. Scheinwerfer)
1.000 – 10.000 cd: Sehr hell, klar gerichtet (z. B. Spots für Akzente)
100 – 1.000 cd: alltagstauglich (z. B. Deckenstraler, Arbeitsplatz)
10 – 100 cd: Schwach, diffus (z. B. Deko- und Orientierungslicht)

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Lumen
Lumen (lm) ist die Einheit des Lichtstroms. Der Lichtstrom beschreibt die gesamte sichtbare Lichtmenge, die eine Lichtquelle abgibt. Beim Kauf professioneller Beleuchtung ist der Lumen-Wert oft aussagekräftiger als die Wattzahl.

Beispiel

  • Kleine Schreibtischleuchte: 400–800 lm
  • LED-Hallenleuchte: 10.000–30.000 lm
  • Hochleistungsstrahler: über 50.000 lm
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Lux
Lux (lx) beschreibt die Beleuchtungsstärke auf einer Fläche. Ein Lux entspricht einem Lumen pro Quadratmeter. Lumen (lm) beschreibt die gesamte Lichtmenge einer Lichtquelle, während Lux (lx) angibt, wie viel Licht auf einer bestimmten Fläche ankommt. Für die Lichtplanung im Unternehmen ist daher meist der Lux-Wert entscheidend.

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Schutzklassen/Schutzart (IP)
Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit. Die erste Ziffer (0–6) steht für den Schutz gegen feste Fremdkörper, die zweite (0–9) für den Schutz gegen Wasser. Je höher die Ziffer, desto besser der Schutz.

Entdecken Sie unsere leistungsstarken LED-Leuchten für professionelle Arbeitsumgebungen.

Lichttechnik in Lager, Logistik und Produktion

Moderne Beleuchtung erfüllt heute weit mehr als nur die Aufgabe der Ausleuchtung.
Sie trägt bei zu:

  • Höherer Arbeitssicherheit
  • Verbesserter Produktivität
  • Geringeren Energiekosten
  • Nachhaltigkeitszielen
  • Ergonomischen Arbeitsbedingungen

Insbesondere LED-basierte Industriebeleuchtung bietet Unternehmen die Möglichkeit, Betriebskosten langfristig zu senken und gleichzeitig die Qualität der Arbeitsplätze zu verbessern.

Finden Sie die passende Industriebeleuchtung für Lager, Produktion und Versandbereiche.

Wir sind Ihre Möglichmacher

Süd-Deutschland
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Tel.: 0160 9538 0271


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Tel.: 0151 1119 3167


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Tel.: 0151 1895 4617

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