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Produktratgeber Büro

Richtlinien zur Arbeitsplatzausstattung

Haben Ihre Bildschirmplätze die richtige Arbeitshöhe? Ist die Arbeitsfläche groß genug? Sind die Oberflächen frei von störenden Reflexionen? Bieten die Tische ausreichend Beinfreiheit? Das Einmaleins der Arbeitsplatzausstattung: So arbeiten Sie gesünder und effektiver.

Moderne Büroeinrichtungen gewährleisten Gesundheitsschutz

Seine Gesundheit zu schützen, liegt im Interesse eines jeden Einzelnen; es ist auch ein unternehmerisches Anliegen erster Priorität, verursachen doch Krankheiten bzw. daraus resultierende Ausfallzeiten hohe betriebswirtschaftliche Kosten. Einer Aussage des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK-Bundesverband) zufolge lagen 1999 die Ausfallzeiten je Mitglied bei durchschnittlich 16 Arbeitstagen.

Mehr als ein Viertel (27,2 %) aller Ausfallzeiten resultieren aus Muskel- und Skeletterkrankungen, wie sie typisch sind für das Büro. Diese Zahlen belegen, dass Gesundheitsschutz im Büro zwingend erforderlich ist, weil Büroarbeit mit hohen mentalen Beanspruchungen verbunden ist. Hier setzt die ergonomisch-humane Arbeitsplatz- und Raumplanung an, um die Belastungen des Menschen zu reduzieren. Eine Leistung, die durch die geltenden Regelwerke zur Arbeitsplatzgestaltung im Büro gestützt wird.

Richtlinien zur Arbeitsplatzausstattung wt$

Hier nur einige wenige, wichtige Beispiele:

Richtlinien zur Arbeitsplatzausstattung wt$

Leistungsstarke Büro-Einrichtungen bieten viele Chancen zur Erhaltung und Förderung der menschlichen Leistungskraft. Sie gewährleisten den vorbeugenden Gesundheitsschutz, unterstützen Motivation und Engagement der Mitarbeiter und reduzieren Krankheits- und Krankheitsfolgekosten.

Wie Arbeitsplätze aussehen müssen, bestimmen Bildschirmarbeitsverordnung (BildschirmarbV) und andere relevante Regelwerke, die arbeitswissenschaftliche und bürofachliche Erkenntnisse in ihren wichtigsten Details unterstützen und konkretisieren.

Wichtige Regeln zur Gestaltung des Arbeitsplatzes

Unterstützen - nicht behindern

Bewegung ja, Gefährdung nein!

Freie Bewegungsfläche am "persönlich zugewiesenen Arbeitsplatz" mindestens 1,5 m², an keiner Stelle weniger als 1 m breit und 1 m tief. Keine Überlagerung durch andere Flächen mit Ausnahme des Zugangs zum persönlich zugewiesenen Arbeitsplatz sowie der Funktionsflächen der Möbel des eigenen Arbeitsplatzes, wenn keine Scher-, Quetsch- oder Stoßstellen entstehen.

Freiheit für die Beine - Freiheit für Bewegung

Freier unverstellter Beinraum am Arbeitsplatz muss mindestens 600 mm breit und 650 mm (besser 690 mm) hoch sein. Arbeitsplätze und Raum für permanenten Haltungswechsel gestalten - für Sitzen, Stehen und Bewegen.

Gestaltung der Bildschirmarbeitsplätze

Immer bestens auf der Höhe
Erste Zeile auf dem Bildschirm maximal in Augenhöhe.

Keine Chance für Blendungen
Direkt- und/oder Reflexblendungen vermeiden: hinter dem Bildschirm sowie im Rücken des Benutzers kein Fenster und keine helle oder beleuchtete Fläche. Leuchtdichten-Kontraste im richtigen Verhältnis. Blickrichtung des Benutzers parallel zur Fensterfront.

Erkennen statt erraten

Umgebungshelligkeit regulieren: verstellbare Lichtschutzanlage zwingend vorgeschrieben. Bildschirm möglichst in der Raumtiefe, zur Mitte des Raumes hin aufstellen.

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