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Bekenntnis zur Unvollkommenheit.

Werbung kann die Welt nicht retten, aber sie zum Umdenken bewegen.

Gärtner in Gummistiefeln

Bier trinken für den Regenwald, Windeln für Impfungen in Afrika, CO2-freie Wurst als Allheilmittel gegen Klimawandel & Co. Sieht so Nachhaltigkeit in der Werbung aus?

Das Thema Nachhaltigkeit in der Werbung hat in den letzten Jahren nicht nur Einfluss auf Produkte genommen, sondern auf die Produktkommunikation selbst. Das ist der Grund, warum viele Unternehmen Nachhaltigkeit als wichtigen Treiber für den Umsatz sehen und heute dem richtigen Marketingmix größere Bedeutung beimessen: Denn Marketing besitzt nicht nur eine ökologische Dimension angesichts begrenzter Ressourcen und Umweltverschmutzung, Marketing hat auch eine soziale Dimension, wenn es um das menschliche Wohlergehen geht. Nachhaltiges Werben sollte demnach messbar, erlebbar und erfahrbar sein − und es sollte Verbrauchern ein gutes Gefühl, ein besseres Gewissen und das beste Produkt bieten.

Werbung tut also not – für uns allerdings Werbung im Sinne von mehr Mut haben, über das zu reden, was man tut.

Also reden wir darüber: Uns ist es wichtig, dass wir die Zahl unserer Papierwerbemittel reduzieren. So bauen wir beispielsweise unser Online-Angebot mit exklusiven Web-Artikeln beständig aus, um gedruckte Werbemittel und damit einhergehend Kosten und Ressourcen zu reduzieren. Mit einem neuen Softwareverfahren können wir zudem pro Jahr 12.000 Proofs, farbverbindliche Prüfdrucke, einsparen. Das sind sage und schreibe 105 m2 Papier. Und wie viele Versandwege dadurch entfallen, müssen wir hier nicht zusätzlich betonen. Doch auch elektronische Rechnungen lösen immer stärker traditionelle Papierrechnungen ab.

Doch da es leider ganz ohne Papier auch nicht geht, achten wir streng darauf, dass unsere Print-Werbemittel energieschonend hergestellt werden und das Papier aus zertifiziert nachhaltigen Quellen kommt. Den KAISER+KRAFT Katalog produzieren wir beispielsweise mit der Mohn Media Mohndruck GmbH und haben beim Druckvorgang den Lösemittelverbrauch gesenkt. Unser Partner hat übrigens bereits 2008 den "Druck&Medien Award" als die am meisten umweltorientierte Druckerei in Deutschland erhalten. Und wir liefern unsere Printmedien CO2-neutral aus: mit dem Versand der DHL, DHL GoGreen. Seit 2010 erfassen wir zudem alle CO2-Emissonen unserer Druckerzeugnisse und konnten damit wichtige Ansatzpunkte gewinnen, um durch umweltfreundliche Materialien und Produktionsverfahren unseren Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern. Die CO2-Emissionen und deren Kompensation sind nach den ISO 14064-Grundsätzen und Regelungen des Carbon Management Systems berechnet und geprüft. Auch der Ausbau rein digitaler, web-exklusiver Marken stützt diese Entwicklung und Einstellung bei KAISER+KRAFT, weniger Ressourcen zu verbrauchen. Letzten Endes spart jede Tonne Recyclingpapier circa 3 Tonnen Frischfasern, und jeder Kugelschreiber aus Recycling-Karton oder Bio-Kunststoff macht Unternehmen ein Stück unabhängiger von Erdöl.

Nachhaltigkeit bedeutet eben auch Ausdauer. Und ist damit immer auch ein Bekenntnis zur Unvollkommenheit. Denn der Mensch selbst ist unvollkommen und kann mit seinem Handeln nie ganz nachhaltig sein. Doch jedes Bemühen, die Welt mit Werbung ein wenig "grüner" zu machen, ist ein guter und ein wichtiger Anstoß zum Umdenken.

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